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Archiv für die Kategorie ‘Verenas Story’

Teil 11: Rüstung …

28. Mai 2008 Vrensch Keine Kommentare

Früh am nächsten Morgen wurde Sahnia von leisem Vogelgezwitscher geweckt. Sahnia zog ihr Kleid aus, ging über den knarrenden Holzboden, hinüber zu einem großen, dunklen Schrank und holte eine silberne Rüstung mit blauen Ornamenten heraus. Zwei elegant geformte Stiefel, die ihr bis zu den Knien reichten, sollten ihre Beine schützen. Damit man sich in den Schuhen gut bewegen kann, hatte man sie aus einzeln übereinander liegenden Platten gefertigt. Die Schulterplatten waren zum Hals hin geschwungen, um ihn vor Verletzungen zu bewahren. Die Brust schützte ein eng anliegendes Korsett aus robustem Leder, über das sich silberne Linien und Symbole zogen. Die Unterarme und die Hände waren von elegant verzierten Armschienen geschützt die sich passend an ihrem Arm schmiegten. Nachdem sie sich fertig angezogen hatte, schulterte sie ihren Köcher und den Bogen auf ihren Rücken und schnallte sich das Schwert um die Hüfte. Mehr…

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Teil 10: Sahnia…

25. Mai 2008 Vrensch 1 Kommentar

Sahnia beobachtete den Greifen noch eine Weile, dann ging sie vorsichtig ein paar Schritte rückwärts. Das Tier starrte sie erst einige Minuten an und stand anschließend auf. Den ganzen Weg zu Sahnias Hütte blieb das Geschöpf dicht bei ihr und lies sie nicht mehr aus den Augen. Als sie an ihrem Ziel angekommen waren, blieb der Greife gehorsam stehen. Sahnia lief zu einer kleinen Scheune, neben ihrem Haus und legte ein wenig Heu für einen geeigneten Schlafplatz des Greifens zurecht.

„Wenn du willst, kannst du dich hier zur Ruhe legen.”

Das Tier sah sie kurz nachdenklich an, dann ging es zu dem Heuhaufen, drehte sich einmal im Kreis und lies sich nieder, so als hätte es Sahnia genau verstanden. Mehr…

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Teil 9: Lenhjer…

25. Mai 2008 Vrensch Keine Kommentare

Kapitel 2:

Lenhjer, der Ashannar des Elbenvolkes aus dem Eichenwald, duckte sich und drehte sich blitzschnell um. Mit einem kräftigen Hieb seines Schwertes parierte er den Angriff und schlug aus einer eleganten Drehbewegung heraus dem Gegner das Schwert aus der Hand.

„Gut gekämpft, kleiner Bruder.”

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Teil 8: Greife…

25. Mai 2008 Vrensch Keine Kommentare

Was sie jetzt sah lies ihr den Atem stocken. Zwei tiefgründige bernsteinfarbene Greifenaugen musterten sie eindringlich. Die Augenfarbe des Tieres erinnerte Sahnia sofort an die alte Frau. Der Kopf und die Vorderläufe des Greifen ähnelten einem Adler die Hinterläufe hingegen sehen aus wie die eines Löwens. Mehr…

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Teil 7: Sahnia kommt zu sich…

2. April 2008 Vrensch 2 Kommentare

Doch als Sahnia zwölf Jahre alt war, wurde auch das Dorf der Elben von den blutrünstigen Ungeheuern angegriffen. Sie konnten zwar den Angriff abwehren, aber viele Elben starben. Auch die alte Frau wurde schwer verletzt und erlag schließlich an ihren schweren Verletzungen. Sahnia hatte eine tiefe Liebe zu der alten Frau empfunden und konnte den Verlust nur schwer verwinden. Kurz bevor sie verstarb, versprach sie Sahnia: „Ich werde immer bei dir sein, auch über den Tod hinaus. Das verspreche ich dir.“

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Teil 6: Vergangenheit…

26. März 2008 Vrensch 1 Kommentar

Sahnia kauerte vor ihrer toten Mutter auf dem blutgetränkten Boden. Rote Tränen liefen dem erst vierjährigen Kind über die Wangen und färbten ihr weißes Gewand. Ihr gesamtes Dorf wurde von herzlosen Kreaturen angegriffen und ihre Familie war abgestochen worden. Plötzlich nahm eine alte Frau Sahnia in die Arme und drückte sie fest an sich. Mit zittriger Stimme flüsterte die Alte ihr ins Ohr: „Du musst jetzt stark sein. Du musst kämpfen und darfst niemals aufgeben.“ Dann nahm sie das Mädchen hoch und lief mit ihr aus dem Dorf. Währenddessen sagte sie zu Sahnia: „Du brauchst keine Angst zu haben. Ich werde dich an einen sicheren Ort bringen.“ Sie liefen einen schmalen Pfad entlang und verschwanden dann in einen dichten Wald. Irgendwo ganz in der Nähe, hörte man ein Krächzen der Kreaturen und kurz darauf einen schrillen Schrei, dann war es wieder still.

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Teil 5: Grausame Träume…

25. März 2008 Vrensch 2 Kommentare

Es waren grausame Szenen von brennenden Dörfern und weinenden Menschen, die vor ihrer toten Familie kauerten. Kinder die von blutrünstigen, verkrüppelten Kreaturen abgeführt wurden und Frauen die bei lebendigen Leibe verbrannten. Sahnia sah wie sich Wut, Trauer, Hass und Hilflosigkeit in den blutverschmierten und verdreckten Gesichtern der Dorfbewohner widerspiegelten. Bei dem Anblick dieser Bilder kamen ihr Kindheitserinnerungen hoch und sie musste an ihre verstorbene Familie denken, die von den gleichen abscheulichen Kreaturen abgestochen worden war. Die in ihr ausbreitende Wut wurde nun noch stärker und sie wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlicher als den Monstern das Schwert in den Bauch zu rammen.

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Teil 4: Schmerzen…

24. März 2008 Vrensch 1 Kommentar

Plötzlich vernahm sie ein leises Geräusch ganz in ihrer Nähe. Blitzschnell drehte sich das Mädchen zur Quelle des Geräusches um und lauschte angestrengt in die Nacht. Mit gezogenem Schwert und klopfendem Herzen schlich sie näher in die Richtung, von der sie glaubte, das Geräusch vernommen zu haben. Auf einmal durchzog ein heller Blitz die Nacht und tauchte die Umgebung für einen kurzen Moment in gleißendes Licht. Ein kalter Schock durchfuhr Sahnia, dann wurde es wieder dunkel und einige wenige Minuten war nichts mehr zu spüren. Mehr…

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Teil 3: Landschaft im Nebel…

24. März 2008 Vrensch Keine Kommentare

Dichter Nebel verdeckte die vor ihr liegende Landschaft und lies alles einsam und verlassen wirken. Vor ihr breitete sich das Nebelschwadental aus, in dem im Westen ein dichter Nadelwald wuchs und sich bis zum Horizont erstreckte. Man konnte nur noch die Kronen der riesigen Tannen von dem Hügel aus, auf dem Sahnia stand, erkennen. Im Osten lag ein großer See, in dem sich das Mondlicht widerspiegelte. Nebel kroch langsam über das dunkle Wasser und gab ihm ein unheimliches Aussehen. Rings um das Tal zog sich ein hoher Pass, dessen Gipfel mit im Mondlicht schimmernden Schnee bedeckt waren. Die Luft war schwer und roch nach kommendem Regen. Mehr…

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Teil 2: Die Spannung steigt…

23. März 2008 Vrensch 2 Kommentare

Sie konnte fühlen, dass dort draußen etwas nicht stimmte. Es lag so dicht vor ihr, doch es wollte ihr einfach nicht auffallen. Den Atem anhaltend schlich sie wie ein Puma durch das kahle Zimmer hinüber zu einem hölzernen Bett. So leise sie konnte zog sie ein langes mit Leder umwickeltes Paket hervor und wickelte es auf. Darunter kam ein langes Schwert zum Vorschein. Sein Griff war mit fein verarbeitetem schwarzem Leder umwickelt, um die Hände des Kämpfers zu schützen. Sahnia steckte die Waffe in die dazugehörige Scheide, die ebenfalls aus hoch poliertem tiefschwarzem Leder gefertigt worden war und befestigte sie an ihrem Gürtel. Mehr…

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